Die Wissenschaft trägt auch in der Peripherie viele Früchte. Das werden rund sechzig junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bündner Forschungsinstituten und Hochschulen am 19. und 20. September 2018 im Kongresszentrum Davos in ihren Vorträgen und Poster-Präsentationen erneut unter Beweis stellen. Was ist neu in der Allergieforschung? Welche Methoden der modernen Knochenheilung werden derzeit am AO Forschungsinstitut entwickelt? Welchen Einfluss hat die Sonneneinstrahlung auf das Erdklima? Warum ist Informatikunterricht für Kinder wichtig? Welches Potenzial haben Nanomaterialien? Wie können Lawinenvorhersagen verbessert werden? Die Graduate School Graubünden veranstaltet zum sechsten Mal den Kongress «Graubünden forscht – The Young Researchers Convention» in Davos, um Antworten auf Fragen dieser Art liefern und die qualitativ hochstehende Forschung im Kanton sichtbar zu machen. Die besten Arbeiten erhalten ein Preisgeld. Die Ehrung derjenigen Forschenden, die kürzlich ihre Doktorarbeit in Zusammenarbeit mit einer Bündner Forschungsinstitution fertiggestellt haben, findet im Rahmen des Konferenzdinners statt.
Abgerundet wird der Kongress durch drei «Martin Allgöwer Lectures»: Der scheidende Direktor des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums, Werner Schmutz, wird die Auswirkung der Sonnenstrahlung auf das Erdklima näher beleuchten. Albert Weichselbraun, Professor an der HTW Chur, wird auf die Möglichkeiten und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz eingehen. Der Historiker Florian Hitz wird ein Schlaglicht auf bedeutende Ereignisse in der Geschichte Graubündens werfen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Programm und Anmeldung unter: https://graduateschool.ch/grforscht-2018