Im ersten Wissenschaftscafé in Zuoz im Engadin am 22. November 2018 gingen die Teilnehmenden und das Publikum den Gründen und Auswirkungen der Rückkehr einst verschwundener Wildtierarten ins Engadin nach. Die Biodiversität steht global und landesweit unter Druck und nimmt gebietsweise dramatisch ab. Ganz im Gegensatz dazu sind im Alpenraum und speziell im Engadin einst verschwundene Wildtierarten wie Steinbock, Rothirsch, Braunbär, Wolf oder jüngst der Biber wieder zurückgekehrt. Was steckt hinter dieser eindrücklichen Geschichte? Wie gehen wir mit der Rückkehr von Wildtierarten um?

Die Experten Dr. David Jenny (Wildtierbiologe und Präsident SESN, Zuoz), Prof. Dr. Heinrich Haller (Direktor Schweizerischer Nationalpark, Zernez), Anita Mazzetta (Geschäftsleiterin WWF Graubünden, Chur), und Dr. Adrian Arquint (Vorsteher Amt für Jagd und Fischerei Graubünden, Chur) diskutierten mit dem Publikum. Duri Bezzola, Forstingenieur und Geschäftsführer der Academia Raetica, Samedan, moderierte das Gespräch.

Die Academia Raetica und die Engadiner Naturforschende Gesellschaft organisierten den Anlass. Cafè Badilatti & Co, die Gemeinde Zuoz, die Graubündner Kantonalbank, das Lyceum Alpinum und Repower unterstützten die Veranstaltung.

Ein lesenswerter Beitrag in der Engadiner Post vom 27.11.2018 berichtete über den Anlass.

Im Zusammenhang mit dem Thema weisen wir auch auf einen am 24.11.2018 in der Engadiner Post erschienenen Beitrag zur «Fischotter-Sensation».