Institut für Kulturforschung Graubünden

September 14, 2019

Andreas Rudolf von Planta, 1819 in Samedan geboren, war eine Persönlichkeit mit einem weiten Wirkungskreis. Er studierte Recht und Nationalökonomie in Zürich, Heidelberg und Berlin. Zurück im Engadin wurde er Bundesstatthalter und Grossrat und sass später während langer Jahre im Nationalrat. Weltoffen und vielseitig interessiert, galt sein Einsatz der wirtschaftlichen Förderung des Berggebiets, dazu gehörten die Landwirtschaft, Tourismus und Bäderkultur sowie Infrastrukturprojekte wie die Ostalpenbahn. Privat tat er sich als Bauherr hervor, veranstaltete er doch für seinen Gartenpavillon bei der Chesa Planta wohl den ersten Architekturwettbewerb Graubündens. Diese verschiedenen Facetten beleuchten Andràs Bodoky, Vizepräsident Fundaziun de Planta, der Architekturhistoriker Leza Dosch, der Historiker Florian Hitz und die Bäderspezialistin Karin Fuchs. Neben den Vorträgen gibt es eine Führung durch Haus und Garten sowie ein reiches musikalisches Programm. Johanna Bartz, historische Traversflöte, und Robert Grossmann, Gitarre, spielen Musik aus dem Archiv der Chesa Planta Samedan.

10.00 –17.00, Chesa Planta Samedan
Anmeldung bis 7. September 2019 beim Institut für Kulturforschung Graubünden, Reichsgasse 10, 7000 Chur, Tel. 081 252 70 39 oder E-mail: info@kulturforschung.ch

Für Kaffee und Mittagsverpflegung wird ein Unkostenbeitrag von CHF 20.– erhoben.

In Zusammenarbeit mit der Chesa Planta, Samedan.

Flyer zur Veranstaltung