Institut für Kulturforschung Graubünden

17. November 2018

Inhalt dieser AIGMA-Tagung sind grenzüberschreitende ökonomische Praktiken seit dem Mittelalter, die anhand von prägnanten Beispielen verdeutlicht werden sollen. Im Themenspektrum der Tagungsbeiträge ist die ganze Bandbreite wirtschaftlichen Handelns wiederzufinden. Kirchliche Strukturen und deren wirtschaftliche Verflechtungen sind ebenso präsent wie staatliche Wirtschaftsaktivität. Selbst induzierter Handel von Privatpersonen, aber auch deren wirtschaftliche Nöte sind thematisch vertreten, wie auch Erfolge und Problematiken auf Seiten der Arbeitgeber. Wirtschaftliche Grenzüberschreitungen werden damit nicht nur über die staatlichen Grenzen hinweg beschrieben, sondern treten auch als gesellschaftliche Querungen von Grenzen auf.
Das Institut für Kulturforschung pflegt und schätzt die Zusammenarbeit im Rahmen des Arbeitskreises schon seit Jahren. An der Tagung vom 17. November in St. Gallen eröffnet der Historiker Christian Ruch mit seinem Vortrag “Zwischen Stühle und Bänke geraten” – das Zollausschlussgebiet Samnaun zwischen 1938 und 1945» einen besonderen Blick auf die Geschichte Graubündens und seiner ökonomischen Praktiken.
AIGMA ist der Arbeitskreis für interregionale Geschichte des mittleren Alpenraums. Das Institut für Kulturforschung ist Mitglied dieses Arbeitskreises.

ab 9 Uhr, St. Gallen, Stadthaus der Ortsbürgergemeinde
Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer zur Veranstaltung.